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F7 oder G4? Erfahre, welcher Filter zu deiner Wohnraumlüftung passt, was sich bei Pollen und Feinstaub ändert und worauf du beim Wechsel achten solltest.
Der Filterwechsel steht an, und im Shop findest du G4, F7 und mehrere ISO-Klassen. Welcher Filter ist jetzt der richtige für deine Lüftung?
G4 hält vor allem groben Schmutz zurück und lässt die Luft meist leichter durch. Ein Filter der früheren Klasse F7 filtert feiner – etwa Pollen und einen größeren Teil des Feinstaubs. Welche Variante zu dir passt, hängt von deinem Lüftungsgerät, der Außenluft und deinen Anforderungen ab.

G4 / ISO Coarse ist eine gute Wahl, wenn es vor allem um den Schutz des Geräts vor grobem Schmutz und einen geringen Luftwiderstand geht. Ein passender Feinfilter der früheren Klasse F7 ist sinnvoll, wenn du Pollen und feine Partikel aus der Außenluft besser zurückhalten möchtest. Viele Wohnraumlüftungsgeräte nutzen F7 für die Zuluft und G4 für die Abluft. Das gilt aber nicht für jedes Gerät. Schau deshalb zuerst in die Anleitung und prüfe die Filterposition.

Für alle drei Varianten gilt: Prüfe vor dem Kauf die Geräteanleitung, die zugelassene Filterklasse, die Einbauposition und die Maße. Erst wenn der Filter zu deinem Gerät passt, geht es darum, welche Filterleistung du brauchst.
die Außenluft bei dir wenig belastet ist und du vor allem groben Staub, Flusen und Insekten vom Gerät fernhalten möchtest.
du Pollen, Feinstaub und Partikel aus der Stadtluft besser aus der einströmenden Außenluft filtern möchtest.
du feinere Filtration für die Zuluft und einen Grobfilter zum Schutz der Abluftseite brauchst. Das Set muss für genau diese Anordnung in deinem Gerät vorgesehen sein.
| Worauf kommt es an? | G4 / ISO Coarse | Frühere Klasse F7 / häufig ePM1 |
|---|---|---|
| Hauptaufgabe | Gerät vor grobem Schmutz schützen | Einströmende Außenluft feiner filtern |
| Typische Partikel | Insekten, Fasern, Flusen und grober Staub | Grobe Partikel sowie mehr Pollen und Feinstaub |
| Luftwiderstand | Meist geringer | Meist höher; abhängig von Filtermaterial und Filterfläche |
| Typische Position | Abluft, bei entsprechender Vorgabe auch beide Seiten | Außenluftseite zur Reinigung der Zuluft |
| Sinnvoll, wenn … | Geräteschutz und leichter Luftdurchgang im Vordergrund stehen | Die Außenluft eine feinere Filtration braucht |
| Vor dem Kauf | Gerätemodell, Maße, Filterposition und zulässige Filterklasse prüfen. Nur weil ein Filter ins Fach passt, ist er noch nicht der richtige. | |
G4 und F7 stammen aus der früheren Norm EN 779. Du findest diese Bezeichnungen weiterhin in Geräteanleitungen, Produktnamen und auf älteren Filtern. G stand für Grobfilter, F für Feinfilter. Die damalige Reihenfolge lautete G1 bis G4, danach M5 und M6 und schließlich F7 bis F9.
Heute werden Filter nach ISO 16890 eingeordnet. Die Klassen heißen ISO Coarse, ePM10, ePM2.5 und ePM1. Sie beschreiben, wie wirksam ein Filter bestimmte Partikelgrößen aus der Luft zurückhält.

Ein G4-Filter ist die erste Barriere gegen sichtbaren Schmutz. Er hält vieles zurück, bevor es Ventilatoren, Wärmetauscher und die Innenflächen des Geräts erreicht.
Ein F7-Filter hält ebenfalls gröberen Schmutz zurück. Sein Vorteil liegt aber bei der feineren Filtration der Außenluft. Das kann sich vor allem in der Pollensaison, an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Baustellen lohnen.
Ob du den Unterschied sofort bemerkst, hängt von deiner Umgebung ab. Bei sauberer Außenluft und wenig Pollen kann G4 völlig ausreichen. Liegt die Ansaugöffnung an einer Straße oder neben einem staubigen Hof, kann ein feinerer Filter mehr bringen. Wichtig bleibt: F7 ist kein HEPA-Filter und hält nicht jede Partikelgröße vollständig zurück.

Das ist eine häufige Anordnung, keine Vorgabe für alle Geräte. Je nach Modell kommen auch G4 + G4 oder F7 + F7 zum Einsatz. Manche Geräte haben ein separates Fach für einen optionalen Feinfilter.
Dann kannst du bei G4 bleiben, sofern der Hersteller diese Klasse vorsieht. Ein feinerer Filter ist nicht automatisch nötig. Der geringere Luftwiderstand kann den Ventilatoren die Arbeit erleichtern und sich günstig auf Luftmenge und Geräuschpegel auswirken.
Hier kann ein passender F7-Zuluftfilter sinnvoll sein. Er kann die Menge an Pollen und feinen Partikeln verringern, die über die Lüftung ins Haus gelangen. Prüfe die Freigabe für dein Gerät und kontrolliere den Filter bei hoher Belastung häufiger.
Verwende F7 auf der Außenluftseite für die Zuluft und G4 auf der Abluftseite – außer die Anleitung oder die Kennzeichnung am Gerät gibt etwas anderes vor. Verlass dich nicht auf die Farbe. Entscheidend sind Beschriftung, Luftstrompfeil und Einbauposition.
Setze nicht als Erstes einen feineren Filter ein. Prüfe zunächst, ob die vorhandenen Filter verschmutzt sind, Gitter oder Ventile den Luftstrom behindern oder das Gerät bereits an seiner Leistungsgrenze läuft. Zusätzlicher Filterwiderstand kann die Situation verschärfen.
Das geht nur, wenn dein Gerät dafür geeignet ist. Die passenden Außenmaße allein reichen nicht. Ein feinerer Filter verursacht meist einen höheren Druckverlust. Die Ventilatoren müssen trotzdem noch die benötigte Luftmenge fördern können.
Ein F7-Filter hat meist einen höheren Luftwiderstand als ein G4-Filter. Wie groß der Unterschied ist, hängt aber nicht nur von der Filterklasse ab. Material, Faltenfläche, Filtertiefe, Rahmen und Verschmutzung spielen ebenfalls eine Rolle. Zwei Filter mit derselben Klassenangabe können sich im Betrieb deutlich unterscheiden.
Die Luft muss einen größeren Widerstand überwinden. Wie das Gerät darauf reagiert, hängt von seiner Regelung ab.
Bei einem passend ausgelegten Gerät ist der Unterschied oft gut zu verkraften. Schwierig wird es, wenn kaum noch Reserve vorhanden ist. Deshalb lohnt sich der Blick auf das konkrete Gerät und den konkreten Filter – die Aufschrift „F7“ allein sagt zu wenig.
Bei unseren Feinfiltern wählen wir synthetische Filtermedien und eine Faltenanordnung, die den Widerstand für die angegebene Filterleistung möglichst gering halten sollen. Das bedeutet nicht, dass F7 denselben Widerstand wie G4 hat. Die tatsächlichen Werte hängen weiterhin von Filtergröße, Luftmenge und Gerät ab. Ein geringerer Widerstand innerhalb derselben Filterklasse kann die Ventilatoren entlasten.
Ein geeigneter F7-Zuluftfilter ist hier meist die bessere Wahl. Er hält einen deutlich größeren Anteil der Pollen zurück als ein einfacher Grobfilter.
Ein Feinfilter kann einen Teil der Partikel im Rauch zurückhalten. Rauchbelastete Außenluft wird dadurch aber nicht unbedenklich, und nicht alle feinen Partikel werden entfernt.
F7 und G4 sind Partikelfilter. Für Gerüche und Gase brauchst du in der Regel Aktivkohle oder ein anderes geeignetes Adsorptionsmedium.
Ein fester Termin passt nicht zu jedem Haushalt. Entscheidend sind Filterfläche, Außenluft, Luftmenge und Laufzeit. Auch Pollenflug oder eine Baustelle in der Nachbarschaft können den Filter schneller zusetzen. Ein kleiner F7-Filter an einer Hauptstraße ist unter Umständen deutlich früher voll als ein großer G4-Filter in ruhiger Lage.
Unter normalen Bedingungen werden häufig etwa 6–8 Monate für G4 und 4–6 Monate für F7 angesetzt. Nutze das als groben Anhaltspunkt für die Kontrolle, nicht als zugesicherte Standzeit. Die Vorgaben des Herstellers gehen vor.
viel Verkehr, Baustellen, Rauch durch Waldbrände, starkem Pollenflug, landwirtschaftlichem Staub oder einer kleinen Filterfläche.
die Luftmenge nachlässt, das Gerät lauter wird, eine Filtermeldung erscheint, der Filter stark verschmutzt ist oder das Wechselintervall laut Anleitung erreicht ist.
Schau im ersten Jahr schon nach zwei bis drei Monaten nach. So findest du heraus, welcher Rhythmus zu deinem Zuhause passt. Ein Timer kennt schließlich nur die vergangene Zeit – nicht die Staubmenge vor deiner Haustür.
Du bist bei den Aufdrucken unsicher? Hier erklären wir Zuluft, Abluft und Luftstrompfeile auf Lüftungsfiltern.
Ob du einen einzelnen Zuluftfilter oder ein komplettes Set brauchst, hängt vom Gerät ab. Für Zehnder ComfoAir Q und Pluggit Avent C200 gibt es gemischte F7- und G4-Sets. Für Wolf CWL-F-150 / CWL-F-200 findest du einen separaten F7-Zuluftfilter.
Weitere Beispiele sind Nibe ERS 10-400 und Aldes InspirAIR Home SC 240 mit F7- und G4-Sets. Das Set für bluMartin freeAir 100 kombiniert dagegen F7 und M5. Die verlinkten Filter für Viessmann Vitovent 300-W H32S C325 / H32SE C325 / H32S C400 / H32SE C400 sowie Wolf CWL-2-325 / CWL-2-400 sind einzelne F7-Zuluftfilter.
Prüfe bei jedem Produkt die vollständige Modellbezeichnung, Filtermaße und Einbauposition. Ähnlich klingende Gerätenamen bedeuten nicht automatisch, dass dieselben Filter passen. Auf der Produktseite siehst du, welche Filter zum Lieferumfang gehören.







Nein. F7 filtert feiner, hat aber meist einen höheren Luftwiderstand. G4 kann besser passen, wenn dein Gerät dafür ausgelegt ist, die Außenluft wenig belastet ist und ein leichter Luftdurchgang im Vordergrund steht.
Nur wenn dein Lüftungsgerät das zulässt. Prüfe die Anleitung, die Maße, den dichten Sitz, die Einbauposition und ob das Gerät den zusätzlichen Druckverlust bewältigen kann.
Bei vielen Wohnraumlüftungsgeräten sitzt F7 auf der Außenluftseite und reinigt die spätere Zuluft. G4 sitzt häufig auf der Abluftseite. Maßgeblich sind immer die Beschriftung und die Geräteanleitung.
G4 ist eine frühere Klasse nach EN 779 und wird häufig ISO Coarse zugeordnet. Eine genaue Eins-zu-eins-Umrechnung gibt es nicht. Achte auf die vollständige ISO-16890-Angabe und den zugehörigen Prozentwert.
Nein. Filter der früheren Klasse F7 können nach ISO 16890 unterschiedlich eingestuft sein. Wenn ein ZenAero-Produkt ePM1 60 % erreicht, steht das ausdrücklich auf der Produktseite und dem Etikett.
Das ist möglich. Ohne Konstantvolumenregelung kann die Luftmenge sinken. Mit dieser Regelung versucht das Gerät, die eingestellte Luftmenge durch eine höhere Lüfterleistung zu halten. Wie stark sich etwas ändert, hängt vom Filter und vom Gerät ab.
Normalerweise nicht – außer der Filter ist ausdrücklich als waschbar gekennzeichnet. Wasser, Absaugen oder Druckluft können das Material und die Struktur eines Einwegfilters beschädigen.
Nicht allein. F7 hält Partikel zurück. Gegen Gerüche und Gase brauchst du in der Regel Aktivkohle oder ein anderes dafür vorgesehenes Filtermedium.
Wenn G4 für dein Gerät vorgesehen ist und du mit der Außenluft zufrieden bist, musst du nicht allein wegen der höheren Zahl auf F7 wechseln. Ein passender F7-Filter lohnt sich eher dann, wenn Pollen oder feine Partikel bei dir ein Thema sind und das Lüftungsgerät genug Reserve hat. Bei gemischten Sets gilt meist: F7 für die Zuluft, G4 für die Abluft.
Schick uns das Gerätemodell, ein Foto vom Filterfach und die Filtermaße. Wir helfen dir vor der Bestellung bei der Auswahl.