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Hergestellt in der EU
Für viele Wohnraumlüftungen ist eine Kontrolle alle drei Monate und ein Wechsel etwa alle drei bis sechs Monate ein sinnvoller Ausgangspunkt. Das tatsächliche Intervall hängt jedoch von Standort, Filterklasse, Betriebszeit und Herstellerangaben ab.

Prüfen Sie sichtbare Verschmutzung, Geruch, Luftmenge und die Anzeige des Lüftungsgeräts.
In vielen Wohngebäuden ist das ein praxisnaher Bereich. Die Vorgabe des Geräteherstellers hat Vorrang.
Eine Kontrolle vor und nach starkem Pollenflug oder Heizperiode hilft, Belastungsspitzen zu erkennen.
Auch ein optisch mäßig verschmutzter Filter kann bereits erhöhten Druckverlust aufweisen.
Filterbeladung entsteht durch die tatsächliche Luftmenge und die Partikelkonzentration. Ein Haus an einer ruhigen, begrünten Straße kann andere Bedingungen haben als ein Gebäude neben Verkehr, Baustellen oder Holzfeuerungen. Auch Haustiere, Renovierungsarbeiten und die Zahl der Betriebsstunden beeinflussen den Abluftfilter.
Kontrollieren und wechseln Sie häufiger während starken Pollenflugs, bei hoher Feinstaubbelastung, nahe viel befahrener Straßen, nach Bau- und Renovierungsarbeiten oder wenn Rauch und Ruß regelmäßig auftreten. Auch kleinere Filterflächen können schneller beladen sein.
Die meisten Filter für Wohnraumlüftungen sind Einwegprodukte. Ausklopfen, Absaugen oder Waschen entfernt tief eingelagerte Partikel nicht zuverlässig und kann das Filtermedium beschädigen. Dadurch verändert sich die Abscheideleistung, während feiner Staub wieder freigesetzt wird. Verwenden Sie einen neuen, passenden Ersatzfilter.
Steigender Druckverlust kann den Volumenstrom reduzieren und damit Feuchte- und CO₂-Abfuhr verschlechtern.
Die Ventilatoren müssen gegen einen höheren Widerstand arbeiten.
Beschädigte oder schlecht sitzende Filter lassen Staub an Wärmetauscher und Ventilatoren gelangen.
Gerüche, Geräusche oder ein unausgewogenes Raumklima können zunehmen.
Starten Sie mit der Herstellerempfehlung. Notieren Sie Einbaudatum, Filterklasse und Zustand beim Ausbau. Wiederholen Sie die Kontrolle in festen Abständen. Nach zwei oder drei Wechseln entsteht ein realistisches Muster für den eigenen Standort. Ein Kalendertermin oder die Erinnerungsfunktion des Geräts verhindert, dass der Wechsel vergessen wird.
Kontrollieren Sie Luftstrompfeile und Einbaulage, schließen Sie das Filterfach vollständig und setzen Sie die Filtermeldung im Gerätemenü zurück. Bewahren Sie Modellbezeichnung oder Artikelnummer für die nächste Bestellung auf.