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Passgenaue Maße, geprüfte Kompatibilität
Hergestellt in der EU
ISO 16890 verständlich erklärt: Unterschiede zwischen ePM1, ePM2,5, ePM10 und ISO Coarse sowie die Wahl passender Lüftungsfilter.
Die Normenreihe ISO 16890 klassifiziert Luftfilter für die allgemeine Lüftung anhand ihrer Abscheideleistung gegenüber Partikelfraktionen. An die Stelle der früheren alleinigen Bezeichnungen aus EN 779 wie G4, M5 und F7 treten Angaben wie ISO Coarse, ISO ePM10, ISO ePM2,5 und ISO ePM1. Für den Austausch eines Filters in der Wohnraumlüftung sind neben der Effizienz auch Passform, Einbauposition und Druckverlust zu beachten.
Das Wichtigste: ISO ePM1, ePM2,5 und ePM10 beziehen sich auf Partikelgrößenfraktionen. ISO Coarse beschreibt die Abscheidung gröberen Teststaubs. Eine exakte allgemeine Umrechnung von EN 779 nach ISO 16890 ist nicht möglich. Der Gerätehersteller und das Datenblatt des konkreten Filters sind entscheidend.
Die Normenreihe besteht aus vier Teilen. Teil 1 legt das Klassifizierungssystem fest, Teil 2 behandelt die Messung des fraktionellen Abscheidegrads und des Luftwiderstands, Teil 3 die gravimetrische Abscheidung und die Staubbeladung sowie Teil 4 ein Konditionierungsverfahren zur Verminderung elektrostatischer Effekte. Die Prüfmethode gilt für Filterelemente der allgemeinen Lüftung. Ein Prüfergebnis ist keine Garantie für identische Verhältnisse bei jedem Volumenstrom und jeder Wohnraumlüftungsanlage.
Die Aufschrift „ISO ePM1 60 %“ bedeutet nicht, dass ein solcher Filter in jeder Wohnung pauschal 60 % sämtlicher Schadstoffe beseitigt. Sie beschreibt eine genormte Partikelabscheideleistung. Gase und Gerüche sind mit dieser Kennzahl nicht erfasst. Weitere Informationen liefern die ISO-Standardinformationen und die Eurovent-Empfehlungen.
Nein, nicht für jedes Produkt eindeutig. Die frühere EN 779 und die aktuelle ISO 16890 bewerten Filter anhand unterschiedlicher Kriterien. Vergleichstabellen können als grobe Orientierung dienen, ersetzen jedoch keine produktspezifischen Prüfdaten. So ist auch ein F7-Filter nicht automatisch mit einem bestimmten ISO-ePM1-Prozentwert gleichzusetzen.
Zwei Filter mit derselben ISO-Klasse können sich aufgrund der Filterfläche, des Materials und des Aufbaus deutlich im Druckverlust unterscheiden. Mit zunehmender Staubbeladung kann der Strömungswiderstand steigen. Die Filterklasse allein legt deshalb weder einen universellen Wechseltermin noch den Energieverbrauch einer Anlage fest.
Fotografieren Sie das Typenschild und den alten Filter. Messen Sie Länge, Breite und Tiefe in Millimetern und notieren Sie die Pfeilrichtung. Ein richtig dimensionierter Ersatzfilter muss an der vorgesehenen Position sauber abdichten. Einen ausführlichen Ablauf finden Sie in unserem Ratgeber für kompatible Lüftungsfilter.
Unser deutsches Sortiment umfasst Ersatzfilter für Zehnder, Wolf, Pluggit, Viessmann und Kermi. Hier sehen Sie drei unterschiedliche Beispiele mit F7/ePM1-Filtration: Wolf CWL-2-225, Kermi x-well S280/S360 und Viessmann Vitoair FS 300 E. Wichtiger Verfügbarkeitshinweis: Diese drei Ausführungen sind nach der aktuellen Anzeige im deutschen Shop nicht auf Lager; sie dienen hier zur Erklärung verschiedener Filterkonfigurationen. Prüfen Sie vor einer Bestellung die Produktseite und die Gerätedokumentation.



ZenAero Deutschland: Filterkatalog. Prüfen Sie den aktuellen Bestand und die technische Spezifikation auf der jeweiligen Produktseite.
Eine unter genormten Prüfbedingungen bestimmte Klassifizierung für die entsprechende PM1-Partikelfraktion. Die tatsächliche Raumluftqualität hängt auch von Quellen im Innenraum und dem Anlagenbetrieb ab.
Nein. Aus „F7“ allein ergibt sich kein universell genauer ISO-ePM1-Prozentwert.
Nur wenn Einbauposition, Maße und Druckverlust passen und die Gerätevorgaben diese Filterausführung zulassen.
Alle genannten Markennamen gehören ihren Inhabern und dienen ausschließlich der Zuordnung kompatibler Ersatzfilter.